Die jüdische Studienrätin a. D. und Autorin Lea Fleischmann ist 1947 in Ulm geboren. Ihre Jugend verbrachte sie in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte sie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Pädagogik und Psychologie und war im hessischen Schuldienst tätig. 1979 wanderte sie nach Israel aus und  lebt seit dem in Jerusalem. Sie ist die Leiterin der "Kulturellen Begegnungen, Jerusalem".

Lea Fleischmann hat die Buchreihe: Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht geschrieben. Ihr Buch "Schabbat" war ein Bestseller und dient heute als Grundlage für ihre Schulprojekte. 

 

Im Januar 2019 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre pädagogische Arbeit zur Völkerverständigung.

 

Alleine das Schulprojekt „Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ wurde bundesweit in über 200 Schulen durchgeführt.

      

Mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus konzipierte sie 2016 das Schulprojekt „Ein Tag wie kein anderer – der Ruhetag in der Woche“, in dem die Schüler/innen den wöchentlichen Ruhetag in einer Ausstellung darstellen.

Aufgrund der aktuellen politischen Situation in Deutschland und der großen Nachfrage hat sie dieses Jahr die Lehrerfortbildung:  „Judentum kennenlernen – anhand des Schabbats“  ins Leben gerufen. 

 

 

Die Bildungsprojekte dienen der Prävention von Antisemitismus und fördern die Toleranz gegenüber anderen Religionen, indem sie die gemeinsamen Werte herausarbeiten und  die Schüler/innen sensibilisieren, über ihren wöchentlichen Ruhetag zu reflektieren. Die Projekte lassen sich sehr gut in den Religions- und Ethikunterricht einbinden.